Cathrin Reich
Cathrin Reich

Inhaberin von Reich Coaching und Business Coach und Resilienztrainerin in Gütersloh.

Hier gehts zum Podcast-Interview über Resilienz (Folge #12):

Resilienz – innere Widerstandskraft

Mit der Resilienz ist es wie mit dem Fitnessstudio: Wenn Du wirklich eine Veränderung in Deinem Leben erreichen möchtest, musst Du über einen längeren Zeitraum kontinuierlich an Dir arbeiten.“ 

Die Menschen in den reichen Industrienationen fühlen sich zunehmend gestresst und sie verkraften Belastungen auch immer schlechter. Auch gestandene, starke Menschen können bei „Lebensstürmen“ zu Fall kommen wie ein Baum, der entwurzelt wird. 

Resilienz ist die innere Elastizität bzw. Widerstandsfähigkeit, die uns hilft, Herausforderungen, Stress und Krisen besser zu bewältigen. Denn wer die nötige Elastizität hat, kann wie ein Bambus auch dem stärksten Orkan Stand halten. Über ein Training der sog. „sieben Säulen der Resilienz“ kann man einem Burnout präventiv entgegenwirken.

Cathrin Reich ist Resilienztrainerin und Business Coach aus dem ostwestfälischen Gütersloh. Wir sprechen in dieser Episode über

  • Cathrins Weg von der Sachbearbeiterin zur Resilienztrainerin
  • Gründe für Stress
  • Die „Sieben Säulen der Resilienz“ am Beispiel von Samuel Koch
  • Tipps für mehr Widerstandskraft im Alltag

Erfahre mehr über den Host vom „Miteinander reden“ Podcast. Michael Lorenz ist auch Experte für  Customer Relationship Management (CRM) und digitales Marketing: KUNDENFOKUSSIERT – digitale Kundenbeziehungen.

Bonus: 10 Fragen an Cathrin Reich

Jahrgang

1979 (nein, noch nicht 40 ;-))

Gebürtig aus

Gütersloh. Ich habe es tatsächlich geschafft, in dieser Stadt geboren zu werden, aufzuwachsen und zu bleiben und lebe und arbeite sehr gerne hier.

Welche drei Eigenschaften beschreiben Dich am besten?

Ehrlich, tiefgängig, ideenreich.

Was treibst Du gern in Deiner Freizeit?

Familie, Gospelchor und Ehrenamt.

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten Zeit mit meiner Familie – meine Tochter Emilia ist 3 Jahre alt – singe in einem Gospelchor und engagiert mich ehrenamtlich.

Was kannst Du gar nicht gut?

Ich überlege noch…

Mit wem möchtest Du gern mal Abendessen und warum?

Mit Johannes Hartl, dem Gründer des Gebetshauses Augsburg, gefragtem Redner und Multitalent. Mit ihm würde ich gerne theologische und kulturelle Debatten führen.

Welches sind Deine beruflichen Schwerpunkte?

Zum einen bin ich Business Coach, zu mir kommen häufig Menschen in Übergangsphasen, von der Schule in den Beruf, bei beruflicher Neuorientierung und für Bewerbungstrainings.
Aber auch Führungskräftecoachings gehören dazu.

Mein anderes Standbein ist das Training der inneren Widerstandskraft, die Menschen brauchen, um Stress, Krisen und Herausforderungen zu bewältigen, der sog. „Resilienz“. Ich nenne das Training gerne „Elastisch in Belastungen“, denn diese „Elastizität“ kann man auch als Erwachsener noch lernen. Zum Beispiel in meinen Seminaren oder in persönlichen Gesprächen.

Warum hast Du das zu Deinem Beruf gemacht?

Mein eigener Werdegang ist von einer großen beruflichen Umorientierung geprägt. Ich bin ein Mensch, der es wunderbar findet, wenn jemand genau am richtigen Platz ist. D.h. ein Mensch kann bei seiner Arbeit seine Fähigkeiten, persönlichen Eigenschaften und Leidenschaften voll einbringen.

Bei meiner Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung konnte ich von dem was ich kann und was mich ausmacht nur einen Teil einbringen. Der Wunsch entstand, Menschen in Veränderungsprozessen professionell zu begleiten. So machte ich nebenberuflich eine Weiterbildung zum Business Coach. Diese Arbeit machte mir so viel Spaß, dass ich meine Beamtenlaufbahn hinter mir ließ um mich selbstständig zu machen. Das war natürlich ein mutiger Schritt, aber ich tue nun das, was mir entspricht und bekomme dafür viele positive Rückmeldungen.

Wenn mir ein Mensch sagt, dass sein Leben und seine Arbeitssituation sich aufgrund unserer Zusammenarbeit verbessert haben, wenn ich sehe, wie Menschen mit sich selber mehr im Reinen sind und ihren Weg gehen, dann weiß ich, dass ich etwas sehr Sinnvolles tue.

Deine drei besten Tipps für gute Kommunikation?

Als Coach bin ich ein professioneller Fragensteller. Fragen regen im ganzen Menschen Veränderungsprozesse an, deshalb ist „Gute Fragen stellen“ mein wichtigster Tipp.

„Wertschätzend zuhören“ mein zweiter Tipp. Den anderen ansehen und ihm so Ansehen verleihen, seine Emotionen und Bedürfnisse wahrnehmen und diese spiegeln.

Mein dritter Tipp heisst „Geschichten erzählen“. Ich schreibe mir abends oft ein Erlebnis, ein Alltagsgleichnis oder einen Gedanken auf, der mir vom Tag besonders hängen geblieben ist. Auf diese Weise habe ich eine Sammlung von Geschichten mitten aus dem Leben, das ist ein echter Schatz, aus dem man schöpfen kann, denn Menschen lieben Geschichten.

Wo ist Dein absoluter Lieblingsort und warum?
Hier in Gütersloh ist es definitiv der Stadtpark.
Wenn ich etwas weiter in die Ferne schweifen darf, ist mein Lieblingsort eine Insel inmitten der norwegischen Fjordlandschaft. Ich sitze auf einem Felsen und schaue auf das Wasser, die Sonne scheint. Bis auf die Geräusche aus der Natur ist es still.
Wo finden wir Dich als Person online bzw. auf Social Media?